Es war einmal ein Format, das habe ich sehr geliebt. Meine Mittwoch Morgen Motivation. Jede Woche um 7 Uhr trafen wir uns für eine halbe Stunde, um gemeinsam in den Tag zu starten.
Die Formel lautete: Eine halbe Stunde, ein kurzer Impuls von mir, dann gemeinsamer Austausch.
Jede Woche gab es ein neues Schwerpunkt-Thema.
Am Anfang gab es eine Check-In Frage und am Ende stand die Frage: „Was nimmst du heute mit?“.
Was dazwischen passierte, konnte ich nie vorhersagen. Geliebt habe ich das Format für die vielfältigen Perspektiven.
Manchmal waren wir nur zu zweit, manchmal waren wir „viele“. Jeder einzelne Termin war wertvoll und nur ganz selten war ich alleine und das Thema fiel dann eben aus.
Immer wieder hörte ich, sieben Uhr sei zu früh …
Bis ich es eines Tages ebenfalls als früh empfand. Also änderte ich die Uhrzeit auf 7:30 Uhr.
Ganz kurz gab es mal eine Montag Abend Motivation. Nicht wöchentlich, aber gut angenommen wurde das Format nicht. Schnell habe ich das wieder aufgegeben, denn 21 Uhr war echt nicht meine Zeit.
Tja irgendwann hatte die MMM dann ein Ende. Es war nicht so als hätte es keinen Spaß mehr gemacht oder mir wären die Themen ausgegangen.
Es war einfach genug.
Und dann fehlte mir das Format.
Mein Gehirn liebt es verschiedene Gedanken miteinander zu verweben und zu etwas neuem zu stricken.
Was ist eigentlich Freizeit? Diese Frage kam mir immer wieder in den Sinn. Ich habe meine Leidenschaft des Schreibens professionalisiert. Inzwischen bin ich veröffentlichte Autorin. Im Alltag kann ich oft nicht mehr sagen, wo die Arbeit aufhört und Freizeit anfängt.
Mit meinen Klient*innen arbeite ich immer wieder an den Fragen, wie sie ihre Energie auftanken. An meinen eigenen Antworten arbeite ich selbst noch …
Ich könnte also weiter alleine auf meinen Fragen rumdenken oder sie gemeinsam mit anderen bearbeiten.
So entstand das neue Format „After Work“.
Im Grunde eine neue MMM, denn das Basis-Format ist dasselbe. Es gibt jedes Mal ein „Schwerpunkt-Thema“. Es geht immer irgendwie um Arbeit und Leben. Die Perspektive auf dieses komplexe Themenfeld ist jedes Mal eine andere und durch die Teilnehmenden eine vielfältige.
Der Ablauf ist wie bei der MMM: Ein kurzes Check-In, einen Impuls, Austausch und am Ende frage ich, was du mitnimmst.
Dazwischen passiert etwas und das ist der Teil den ich so sehr liebe.
Beim ersten Treffen waren wir zu dritt und ich bin gespannt auf das zweite am 17. April.
Natürlich ist der Zeitpunkt nicht für alle günstig. Diesmal ist es der Freitag Nachmittag von 15 bis 15:30 Uhr. Falls du Zeit hast, komm gerne dazu. Du kannst an jedem Treffen unabhängig teilnehmen.
Alle Infos und den Link zum Zoom-Raum findest du auf Suiseino-Beratung.
Wie es zu dem Beitrag kam
Der Beitrag entstand in der six-seven-Blognacht von Anna Koschinski (Gen Alpha war in der 67. Blognacht anwesend, ohne Junior wäre mir das nicht aufgefallen).
Diesmal habe ich gecheatet und einen Telefonjoker genutzt, denn ich hatte beim dem Impuls „frisch gestrichen“ ein Brett vor dem Kopf … Drei Ideen, die ich alle nicht schreiben wollte. Nicht schon wieder über mein Buch reden, dass endlich frisch gestrichen, äh erschienen ist.
Nicht schon wieder über Krankheit und gestrichene ToDos reden. (Mittwoch bloggte ich über den Zusammenhang von mentaler und körperlicher Gesundheit)
Und über das erste Mal als ich eine Wand gestrichen habe? Und wo ist da die wertvolle Aussage? Neee
Herzlichen Dank für das Telefonat Kathi, einmal Kreativität neu ankurbeln, dank hilfreicher Fragen und Bonus-Impulse.
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Toller Beitrag, klingt irgendwie entspannt.
Ich hatte auch ein Brett vor dem Kopf.
Und wollte nicht über gestrichenes schreiben.
Das Brett war so dick dass auch kein Telefon durch kam. Bzw. Die Idee für einen Joker ;-))
Ich hoffe noch dass der 17.4. bei mir klappt ….
Liebe Lydia,
habe inzwischen einige Beiträge gelesen und beobachte, dass es kein „leichter“ Impuls war und gleichzeitig vielfältige, lesenswerte Beiträge entstanden sind.
Freue mich, wenn wir und Freitag sehen.
Liebe Grüße
Stephanie