Agatha Christie, Elefanten vergessen nicht

Elefanten vergessen nicht – Agatha Christie

Meine Klassik-Challenge habe ich ja nach Kategorien eingeteilt und bei Krimi kam mir irgendwie spontan Agatha Christie in den Sinn und dieses Buch stand noch ungelesen bei mir im Regal. Da ich zu Elefanten einen besonderen Bezug habe, passte das.

Ich glaube, das war dann auch der erste Agatha Christie den ich gelesen habe.

Zum Inhalt

Die Hauptperson ist Mrs. Ariadne Oliver, eine bekannte Autorin von Kriminalromen. Sie untersucht – unterstützt von Hercule Poirot, der ein alter Freund von ihr ist – einen Todesfall, der schon viele Jahre zurück liegt. Deshalb sucht sie Menschen, die sie hierzu befragen kann, die wie Elefanten sind, denn Elefanten vergessen nie…..

Mein Eindruck

Der Einstieg gefällt mir gleich:

Mrs. Oliver betrachtete sich im Spiegel. Dabei warf sie einen kurzen Seitenblick auf die Uhr auf dem Kaminsims….”

Eine Frau macht sich fertig zum Ausgehen, ist spät dran und unschlüssig, was ihr Outfit angeht. Welche Frau kennt das nicht? Bei Mrs. Oliver kommt noch hinzu, dass sie sich fragt, warum in aller Welt sie dieses Mal die Einladung zu einem großen literarischen Essen angenommen hat, etwas das sie normalerweise nie tut.

Und klasse, der Einstieg in das aufzuklärende Verbrechen: Mrs Oliver geht also zu diesem Essen, fühlt sich aber nicht besonders wohl dort. Sie wird dann von einer Mrs. Burton-Cox, die sie bis dahin noch nicht kennt, in Beschlag genommen. Diese spricht sie auf eines ihrer Patenkinder an, deren Eltern vor Jahren auf einer Klippe erschossen aufgefunden worden sind und bittet sie herauszufinden, was damals genau passiert ist.

Mrs. Oliver kann sich nur vage an dieses Ereignis erinnern, hatte auch lange keinen Kontakt zu diesem Patenkind und lehnt daher vehement ab, sich hierum zu kümmern.

Aber natürlich tut sie es dann doch…

Mir gefällt auch die Idee mit den Elefanten, auf die immer wieder Bezug genommen wird und mir gefällt auch ganz besonders der Schlusssatz:

“Elefanten vergessen nie”, sagte Mrs. Oliver, “aber wir sind Menschen, und Menschen können gottlob vergessen.”

Einen Teil der Lösung konnte ich zwar sehr schnell erraten, aber trotzdem hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen und Mrs. Oliver auf ihren diversen Besuchen zu begleiten.

Fazit

Das Buch liest sich flüssig, ist unterhaltsam geschrieben und lässt uns interessante Persönlichkeiten kennen lernen.

Weissewolke

Junge Oma mit viel Lesezeit auf Wohnmobil-Reisen.
Angesteckt von der Klassik-Challenge möchte sie euch an ihrer eigenen teilhaben lassen.

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