26. Buch: Jean-Paul Sartre, Geschlossene Gesellschaft

Geschlossene Gesellschaft ~ Jean-Paul Sartre

Ich brauchte noch einen Buch aus dem Bereich Philosophie und bin bei Sartre gelandet.

“Geschlossene Gesellschaft” ist ein Theaterstück in einem Akt. Drei Personen, zwei Frauen und ein Mann, finden sich nach ihrem Tod für immer in einem Zimmer zusammen und das ist die Hölle. Zusätzlich spielt noch ein Kellner mit, der die drei zusammen führt.

Das Buch liest sich zügig, es ist amüsant und ich es würde es gerne mal gespielt im Theater sehen. Und die folgenden Sätze von Sartre haben mich neugierig gemacht mir auch sein Hauptwerk “Das Sein und das Nichts” einmal vorzunehmen.

Wenn meine Beziehungen schlecht sind, begebe ich mich in die totale Abhängigkeit von anderen. Und dann bin ich tatsächlich in der Hölle. Und es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen.

Jean-Paul Sartre, Geschlossene Gesellschaft, Klappentext

In welchem Teufelskreis wir auch immer sind, ich denke, wir sind frei, ihn zu durchbrechen. Und wenn Menschen ihn nicht durchbrechen, dann bleiben sie, wiederum aus freien Stück, in diesem Teufelskreis. Also begeben sie sich aus freien Stücken in die Hölle.

Jean-Paul Sartre, Geschlossene Gesellschaft “Zum Buch”
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Weissewolke

Junge aktive Oma, die bei ihren Wohnmobilreisen viel Zeit zum Lesen hatte. Das Wohnmobil ist gegen einen Kleingarten eingetauscht und die Mußezeit weniger. Trotzdem freut sie sich immer über ein schönes Buch. Angesteckt von der Klassik-Challenge möchte sie euch an ihrer eigenen teilhaben lassen.

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