Ehrenamt in Social Media sichtbar machen – mehr Kommunikation

Aus einer spontanen Idee …

… wurde ein Session-Vorschlag beim Barcamp Bonn.

Ehrenamt hat viele Gesichter

Alles was du unentgeltlich für die Gesellschaft/ Gemeinschaft tust ist für mich Ehrenamt.

Ob du dich für Flüchtlinge, den Kindergarten, die Schule, den Sportverein, Obdachlose, im Altenheim, im Krankenhaus, für Behinderte, für einzelne Bürger, in der  Bücherei oder woanders engagierst,

ob du dich regelmäßig oder nur ab und zu für andere engagierst, es gibt unendlich viele Möglichkeiten!

Viele würden gerne irgendwie helfen, sich dabei vielleicht nicht zu sehr verpflichten, wissen nicht wo und wie.

Viele machen bereits tolle Sachen und kaum einer weiß es.

Vor kurzem habe ich von einem spannenden Projekt gehört, es aber nirgends im Netz gefunden. Nach Rücksprache habe ich es selbst über Twitter geteilt und sehr gute Resonanz erfahren.

Dank der Kommunikation auf Twitter hat sich bereits eine neue Helferin für das Freundschaftsprojekt gefunden. Weiterhin gesucht werden übrigens noch Dolmetscher.

Manche Dinge können relativ einfach sein, wenn Netzwerke genutzt werden.

Meine Fragen

Welche Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements gibt es überhaupt?

Einige habe ich oben bereits genannt, aber was gibt es noch? Vieles kommt einem oft nicht in den Sinn.

Welche bestehenden Netzwerke gibt es bereits?

Beispiele, die mir selbst einfallen:

Was brauchen Ehrenamtler? 

Was wünschen sich aktive Ehrenamtler? Mit wem wollen sie sich vernetzen? Welche Themen wollen sie in der Öffentlichkeit diskutiert haben?

Welche Informationen fehlen einzelnen, welche Erfahrungen möchten sie gerne austauschen? Wollen sie vielleicht Projekte mit anderen starten?

Also bin ich mit der Frage „Was gibt es, was braucht es und was können wir tun?“ zum Barcamp gefahren, wo ich Christian Günther und Bonn Kultimo mit ihren eigenen Ideen zur gemeinsam geplanten Session getroffen habe.

Die Session

Die Session war spannend. Selbst habe ich wenig gesagt, zugehört und Schlagwort-Wolken gemalt, die ich getwittert habe.

Es waren viele verschiedene Ehrenämter vertreten. Es wurde unglaublich viel gesagt und ich hoffe wir konnten viele neue Ideen anstoßen.

Meine eigenen Tweets mit den Schlagwort-Wolken und dem ersten Fazit aus der Session. 45 Minuten waren viel zu kurz für das große Thema, aber für eine erste Ideensammlung gut.

Weitere Tweets während der Session

Die Liste findet ihr auf Twitter hier. Kontaktiert den Christian Günther, dann nimmt er euch auf.

Sehr schön lässt sich das Thema mit einer Idee aus einer anderen Session vernetzen, bei der ich selbst nicht dabei war. Aber den Tweet habe ich gefunden. 😉

 

Mein persönliches Fazit

Für die Vernetzung, muss nicht immer der „gesamte Verein“ aktiv werden, es genügen einzelne Stimmen, die Informationen weitertragen, mit anderen sprechen und die neuen Ideen zurück in ihre eigene Gruppe tragen. Ich korrigiere mich, dass es nicht nur um Ehrenamt und Social Media, sondern um Ehrenamt digital geht.

Ich bin nicht sicher, ob es eine eigene neue zentrale oder dezentrale Plattform benötigt.

Ich bin überzeugt davon, dass kleine Denkanstöße viel bewirken können und sehe viele Möglichkeiten, die wir nutzen könnten:

Bonn-Plattformen nutzen

Die Plattformen Bundeststadt.com und die Bonn-Community nutzen, zwei Plattformen die ja extra für uns Bonner von Johannes Mirus und Sascha Förster geschaffen wurden.

Auf Bundesstadt könnte man z.B. Bonner Vereine oder Projekte vorstellen. Hierzu könnten wir einen ähnlichen Ansatz verfolgen, wie Annette Schwindt mit der Vorstellung Bonner Blogger.

Eine andere Möglichkeit wäre, dort selbst aktiv zu werden und über die eigenen Themen zu schreiben. Einen solchen Ansatz versuche ich gerade umzusetzen, doch das soll hier nur kurz als Idee erwähnt sein.

In der Communiy könnte man ein Unterforum einrichten lassen, wenn es genügend Interessenten gibt und dort über verschiedene Fragen diskutieren. Vor allem dann, wenn ein Einzelner nicht weiter weiß: Wie geht das? Wer kann mir weiterhelfen? Wen muss ich ansprechen?/ Wer ist dafür zuständig? Was muss ich bei meiner Idee beachten? Macht jemand was ähnliches? …

Drüber reden

In den Sozialen Medien über relevante Themen schreiben. Vielleicht auch unter dem Hashtag #Socialamt, den Christian Günther sich für unsere Session überlegt hat. Vielleicht findet sich ein noch besserer, der Ehrenamt und digital vereint, aber nicht Digitalamt, der wäre mir zu unsozial.

Nachtrag: Es braucht einen neuen besseren Hashtag, der nicht wie SOZIALAMT klingt. Manchmal liegt eine naheliegende Assoziation auf einer anderen Denkspur.

Menschen zu persönlichen Gesprächen zusammen bringen! Hierzu könnte man ein Thema beim Social Media Chat Bonn oder einer der anderen Bonner Treffen machen, die sich bei bonn.jetzt finden. Es könnten aber auch eigene Stammtische aufgebaut werden, ähnlich dem, der eben verschiedene Fördervereine von Grundschulen an einen Tisch gebracht hat. Hier haben die Teilnehmer sich über gemeinsame Fragen in gemütlicher Runde ausgetauscht.

Blogs

Die Bonner Blog-Szene ist groß, wie uns ein Blick auf die Bonner Blogs zeigt.

Hier ist viel Potential über die vielen Projekte und die vielen tollen Menschen in unserer Stadt zu schreiben. Ich habe hier schon eine eigene Idee für mein Blog, aber so weit bin ich noch nicht.

Eine große Vision

Ein Barcamp zum Thema Ehrenamt in Bonn, gerne auch mit Gästen von außerhalb: Vernetzung, Informationsaustausch und Öffentlichkeit. Hierzu braucht es aber einige tatkräftige Hände, gute Sponsoren und Zeit.

 

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3 Antworten

  1. Sabine sagt:

    Vielen Dank, Stephanie, für Deinen sehr informativen Blogbeitrag, der mich in die aktuelle Diskussion geholt hat, da ich beim Barcamp nicht dabei war.

    • Stephanie Braun sagt:

      Liebe Sabine, mir ist immer noch, als wärst du da gewesen ;-). Schön, dass du jetzt dabei bist. LG Stephanie

  1. 29. Februar 2016

    […] Po­li­zei ist ver­stän­digt) und die an­dere Ste­pha­nie hat gleich zwei kon­krete Pro­jekte in An­griff ge­nom­men. Auch die Ver­an­stal­ter Ka­rin und Sa­scha bli­cken […]

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